Lehàr Marsch für Schlagzeugensemble
39,00 €
inkl. MwSt.
Ein Sensationsfund in der Wienbibliothek! Prädikat: empfehlenswert! Version für Schlagwerkensemble. Gute Abwechslung zur Orchesterfassung.
Robert Stolz (1880-1975) muss wohl nicht näher vorgestellt werden. Er war ein erfolgreicher Komponist
und Dirigent aus Graz. Highlights waren u.a. zwei Oscar-Nominierungen. Sein umfassendes Werk ist noch
noch immer nicht im vollen Umfang erforscht. Viele seiner Melodien sind aber bis heute unvergessen,
seine Arbeit als Dirigent vor allem im Genre der Wiener Musik auf unzähligen Tonträgern verewigt. Was
sein Schaffen so besonders ausgezeichnet hat, konnte Marcel Prawy wie folgt auf den Punkt bringen:
„Im Unterschied zu Johann Strauß oder Franz Lehár ist Stolz ein Komponist, dessen Musik jedes Arrangement verträgt, gleichsam
jeden Anzug tragen kann: Seine Musik klingt großartig, ob nun gespielt vom philharmonischen Orchester, ob gesungen von einem
Welttenor, von einer Jazzsängerin, gespielt von einer Band, einer Gitarre, einer Zither, Klavier solo. Die Bedeutung des Arrangements
macht diesen Grazer zum Amerikaner unter den Meistern der europäischen Musik.“
Lehár-Marsch RSWV 20 (Op. 43)
Die handschriftliche Partitur des Lehár-Marschs (1907) stammt aus dem Archiv des Doblinger
Musikverlages (heute: Wienbibliothek im Rathaus). Der Abgleich mit der Partitur der Operette
“Der Minenkönig“ weist auf eine eigenhändige Instrumentation von Stolz hin.
Die (handschriftliche) Partitur trägt die Anmerkung: „Meinem lieben Freunde, dem genialen
Componisten Franz Lehár, in größter Verehrung gewiedmet [!]“., Diese wurde allerdings damals
für die Kaufausgabe nicht gedruckt, sondern – wie üblich – nur eine Direktionsstimme
angefertigt.
Als besondere musikalische Raffinesse erweist sich das Trio: Der Komponist fordert für die
beiden melodieführenden Trompeten Cup-Dämpfer, wodurch ein für die Gattung des Marsches
ungewöhnlicher Klangcharakter entsteht.
Es gibt zahlreiche Kommentare zur Ausführung in der Partitur, die in meiner Dissertation
ROBERT STOLZ (1880-1975)
Instrumentation und Arrangement
im Produktionsprozess seiner Musik
ausführlich beschrieben sind.
Vorliegendes Arrangement wurde bereits 2013 von „STUDIO PERCUSSION graz“ in Auftrag
gegeben und für großes Schlagwerkensemble arrangiert. 2026 wurde das Arrangement
überarbeitet und die Notenausgabe darf nun mit freundlicher Genehmigung (Doblinger/Wise
Music Group) abgedruckt werden. Ein besonderer Dank ergeht hierfür an Dr. Wolfgang Stanicek.
Möge das interessante und fast vergessene Werk von Robert Stolz den Weg zurück in die
Konzertprogramme renommierter Ensembles und Orchester finden.
| Anzahl der InstrumenteHier können Sie filtern, ob Sie Literatur für 1, 2 oder mehr gleiche Instrumente suchen. | 5+ |
|---|---|
| InstrumentHier selektieren Sie das Instrument, für das Sie Literatur suchen. | Schlagwerk |
| KücheHier können Sie nach Genre filtern, ebenso grob auswählen, ob Sie österreichische oder internationale Literatur suchen. | Österreichische KücheDieser Filter zeigt alle Werke an, deren Urheber:innen aus Österreich stammen. |
| LandLand, aus dem der/die Komponist/in oder das Traditional stammt. | Österreich |
| Empfohlenes SpielniveauSpielniveau von 1 Anfänger bis 6 Profi. | 3-4 |
| DauerHier können SIe eine Mindestzeit oder ein Zeitlimit definieren, das das Werk erfüllen muss. | bis 3 Minuten |
| EpocheHier können Sie nach musikhistorischer Einteilung filtern. | Wiener Musik |
| MeisterkochWerke großer Komponisten | Robert Stolz |
| Im Download enthaltenPartitur und Einzelstimmen, die in der Ausgabe enthalten sind. | Partitur, Einzelstimmen siehe Produktbeschreibung |
